Ohrkerzen wirken physikalisch gesehen durch den beim Abbrennen auftretenden Kamineffekt
(Unterdruck). Das ist jedoch nur ein Teil der Faszination, die von Ihnen ausgeht:
Bei amerikanischen und asiatischen Ureinwohnern schon lange in Kultur und Medizin integriert,
erleben die
Ohrkerzen gerade in der heutigen Zeit eine wohltuende Renaissance. Noch immer werden die aus
Naturgewebe, Bienenwachs und verschiedensten Kräutern bestehenden Ohrkerzen in aufwendiger
Handarbeit hergestellt. Vorwiegend Weihrauch, Thymian, Johanniskraut, Kamille und Salbei finden
hier Verwendung.
Die mannigfaltigen Anwendungsmöglichkeiten versprechen Linderung u.a. bei
Kopfschmerzen, Migräne, Nasen-Nebenhöhlen-Entzündung, Ohrgeräuschen, stockendem
Schnupfen, Verspannungen, Stress, Lymphstauungen im Hals- und Nackenbereich sowie
Hyperaktivität.
Ohrkerzen können durch das wohlig klingende Abbrenn-Geräusch sowohl druckentlastend, den
Lymphfluss und die Durchblutung unterstützend, das Abwehrsystem stärkend und die
Entschlackung aktivierend wirken.